Ob im Radio oder wenn du einen Podcast machst, nutze den ganzen Raum für deine Moderation und deine Stimme. Wir haben keine Kamera, die weg schwenkt und das Ganze zeigt. Kein Bild, welches verdeutlicht wie groß etwas ist. Oder wie klein. All das musst du einzig und allein durch deine Stimme und eben Räumlichkeit erzeugen.

Daher sind wir kein Freund von Headsets und Mikrofone, die direkt vorm Mund hängen und du keine Chance hast, als immer gleich zu klingen. Auch sollte dein Mikrofon recht offen eingestellt sein, so dass es auch dann sendet, wenn du von weiter weg leise redest.

Nutze den Raum…

Nutze den Raum, wenn du etwas aus der Zeitung oder von einem Blatt vorliest, dann mache das deutlich in dem du raschelnd die Zeitung holst. Dich also dabei vom Mikro kurz wegbewegst. Willst verdeutlichen wie groß etwas ist, dann mache die entsprechende Armbewegung und gehe dabei etwas vom Mikrofon weg. Du kannst so lauter sprechen und hast Raum auf der Stimme. Nutze den Raum, wenn etwas lustig ist und du lachen musst. Nicht direkt in das Ohr deines Hörers prusten. Mache es wie im echten Leben, lege den Kopf nach hinten, krümme dich vor Lachen, drehe dich etwas weg. Und schon klingt dein Lachen echt und vor allem lebendig!
Holst du jemanden in die Sendung, dann mache das deutlich in dem du seitlich am Mikro sprichst, denjenigen quasi hereinwinkst. Beim podcasten, wie auch im Radio, kannst du zwischen ganz direkter Ansprache, bzw. einem eindringlichen Appell, und einem normalen Sprechstück unterscheiden. Entweder bist du ganz nah am Mikro, lässt den Hörer ganz bei dir sein, oder du sprichst eben mit ein bisschen mehr Raum.

Nutze den Raum um deine Stimme klingen zu lassen!

Ach ja, dass man dabei steht versteht sich von selbst, oder?die Radiostrategen: Nutze den Raum und lasse deine Stimme klingen

 

 

Titelbild von Yerson Retamal auf Pixabay

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